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Querdenken, was ist das ??
Laterales Denken, umgangssprachlich auch Querdenken genannt, ist eine Methode, die als Kreativitätstechnik und zur Lösung von Problemen eingesetzt werden kann. (in Anlehnung an Wikipedia) Merkmale: Im Gegensatz zum vertikale ("normalen") Denken, das Schritt für Schritt (kontinuierlich) verläuft und auf eingeübten Mustern beruht, ist das laterale Denken durch folgende Grundsätze charakterisiert:
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Beispiel: Die Frage "Wie viele Spiele müssen stattfinden, um bei einem nach K.o.-System ausgetragenen Turnier mit 111 Teilnehmern den Sieger zu ermitteln" wird von den meisten Menschen durch vertikales Denken gelöst: 1. Runde 55 Spiele (1 Freilos), 2. Runde 28 Spiele, 3. Runde 14 Spiele, 4. Runde 7 Spiele, 5. Runde 3 Spiele (1 Freilos), 6. Runde 2 Spiele, 7. Runde 1 Spiel. Diese Zahlen werden schrittweise ermittelt und dann addiert = 110 Spiele
Das Querdenken bedient sich eines Perspektivenwechsels, um das Ergebnis ohne Rechenaufwand zu ermitteln: Wenn es einen Sieger gibt, muss es 110 Verlierer geben. Jeder von ihnen verliert nur ein Mal, also werden entsprechend viele Matches gespielt. Beide Methoden kommen in diesem Fall zum gleichen Ergebnis, aber auf verschiedenen Wegen und mit unterschiedlichem Aufwand. Anwendungen: Laterales Denken ist als Technik der Ideen- oder Lösungsfindung in vielen Problemfeldern anwendbar. Im Managementprozess ist Laterales Denken eine von mehreren etablierten Kreativitätstechniken, wenn es darum geht, unkonventionelle oder innovative Lösungswege für betriebliche Probleme zu finden. |
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